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Mikrobiomdiagnose und Mikrobiomtherapie - der Schlüssel zur Gesundheit

Der Darm ist weit mehr als ein Verdauungsorgan – er ist ein zentrales Steuerungsorgan für das Immunsystem, den Stoffwechsel, die Nährstoffaufnahme und sogar das Verhalten. Im Zentrum dieser Funktionen steht das Darmmikrobiom: die Gemeinschaft aus Milliarden von Bakterien, Pilzen und anderen Mikroorganismen, die in einer gesunden Balance miteinander und mit uns leben.

In unserer ganzheitlich ausgerichteten tierärztlichen Praxis spielt die Kotuntersuchung eine entscheidende Rolle, um die Gesundheit des Darms und des gesamten Körpers zu beurteilen und die richtige Therapie einzuleiten.

Warum Kotdiagnostik?

Viele chronische oder wiederkehrende Erkrankungen – wie Hautprobleme, Allergien, Verdauungsbeschwerden, Infektanfälligkeit, Gelenkentzündungen oder Verhaltensauffälligkeiten – haben ihren Ursprung im Darm oder stehen in enger Verbindung mit einem gestörten Mikrobiom. Durch eine gezielte Kotanalyse lassen sich:

  • Mikrobielle Fehlbesiedlungen (z. B. durch Klebsiellen, Clostridien, Hefepilze)

  • Verdauungsschwächen (z. B. mangelhafte Fettverdauung oder Enzymmangel)

  • Chronische Entzündungsprozesse im Darm

  • Parasitenbefall

  • Störungen der Schleimhautbarriere (Leaky Gut)

  • sowie der Zustand des darmassoziierten Immunsystems (z. B. über sekretorisches IgA) sichtbar machen.

Das Mikrobiom als therapeutischer Ansatzpunkt

Ist das Gleichgewicht im Darm gestört, beeinflusst das den gesamten Organismus. Deshalb ist der Wiederaufbau einer gesunden Darmflora häufig ein zentraler Schritt in der ganzheitlichen Therapie. Je nach Diagnose setzen wir gezielt ein:

  • Probiotika und Präbiotika zur Unterstützung der guten Darmbakterien

  • Phytotherapeutika mit darmregulierender, entzündungshemmender oder antimykotischer Wirkung

  • Diätetische Maßnahmen zur Entlastung und Stärkung der Darmschleimhaut

  • Mikronährstoffe und naturheilkundliche Mittel zur Immunmodulation

Die Kotdiagnostik ermöglicht es uns, nicht nur Symptome zu behandeln, sondern an die Wurzel des Problems zu gehen.

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